Räucheraal

“Rauchaale”, “Spickaale”, “Smoortaale” …

Räucheraal (Foto: Pixabay

Aufgrund seines besonders fettreichen Fleisches gilt der Aal seit Jahrhunderten als ein beliebter Speisefisch. Dank seines Fettgehaltes von 28 Prozent ist er besonders gut zum Räuchern geeignet, er wird aber auch gekocht, gegrillt und gebraten. Bekannt sind neben dem Räucheraal der Aalspieß und die Aalsuppe mit ihren vielfältigen regionalen Varianten.

Als Wanderfisch, der sich in den Tiefen der Sargassosee im Westatlantik fortpflanzt und als winzige Larve in Meeresströmungen über einen Zeitraum von zwei Jahren den Atlantik überquert, steht er am Ende seiner Atlantik-Durchquerung vor seiner größten Herausforderung: dem Eintritt in die europäischen Binnengewässer. Neben vielen Fressfeinden wie Raubfischen und Seevögeln sind es vor allem von Menschen errichtete Hindernisse, die die kleinen Glasaale vor häufig kaum überwindbare Probleme stellen.

Der Europäische Aal gilt inzwischen als stark gefährdet. Seit den 1970er Jahren ist der Bestand in Europa vermutlich um bis zu 98 Prozent zurückgegangen. Ohne menschliche Hilfe wird es nach Schätzungen in zwanzig bis dreißig Jahren keine Aale mehr geben. Eine Unterstützung des Aalbestandes durch eine künstliche Vermehrung ist bislang nicht möglich.

Sie können Aal verantwortungsbewusst essen. Dann wählen Sie Aalprodukte mit dem blauen Logo des Fonds zur Unterstützung des Europäischen Aalbestandes (ESF). So wissen Sie sicher, dass Sie dazu beitragen, den Bestand durch das Aussetzen von jungen Aalen in geeignete Gewässer traditioneller Aaleinzugsgebiete zu erhöhen, erwachsenen Aalen die Rückwanderung in ihr Laichgebiet zu ermöglichen und wissenschaftliche Forschung zu fördern. Mit der Unterstützung des EFS helfen Sie dem Aal (Text: Eel Stewardship Fund).

Bei Martens Meeresdelikatessen erhalten Sie alle Aalprodukte aus Lieferungen von ESF-Mitgliedern. Essen Sie bewusst und helfen Sie den Bestand des Europäischen Aals zu sichern!

Weitere Informationen:

Eel Stewardship Fund (ESF)

Initiative zur Förderung des Europäischen Aals (IFEA)